We speak Dental

Praxismarketing für Kieferorthopäden

Ihre Patienten kommen aus zwei Richtungen, und beide brauchen etwas anderes

Eine KFO-Praxis füllt ihren Kalender über zwei völlig verschiedene Wege. Der eine läuft über zuweisende Zahnärzte, der andere über Eltern und Erwachsene, die selbst suchen. Die beiden Wege haben nichts gemeinsam: andere Entscheider, andere Zeiträume, andere Argumente. Was den einen stärkt, ist für den anderen irrelevant.

Deshalb scheitern in der Kieferorthopädie so viele Marketingansätze, die anderswo funktionieren. Eine Kampagne, die Patienten anspricht, erreicht keinen einzigen Zuweiser. Eine Website, die fachlich überzeugt, überzeugt keine Mutter, die wissen will, ob ihr Kind hier gern hingeht. Und ein Auftritt, der es allen recht machen will, wird von beiden Seiten überblättert.

Wir arbeiten seit 2003 ausschließlich mit Medizinern und setzen bei KFO-Praxen deshalb an einer anderen Stelle an als bei allgemeinen Zahnarztpraxen: nicht bei der Frage, wie Sie sichtbarer werden, sondern bei der Frage, welcher der beiden Wege bei Ihnen gerade klemmt.

Beratungsgespräch

Ihr wichtigster Kanal

Bei den meisten KFO-Praxen entsteht der größere Teil der Fälle über zuweisende Zahnärzte, nicht über Patientensuche. Es ist zugleich der Kanal, an dem am seltensten gearbeitet wird, weil er gewachsen ist und deshalb wie eine feste Größe wirkt.

Das ist er nicht. Zuweiserbeziehungen hängen an Personen, und die Personen wechseln: Praxen werden übergeben, junge Kollegen gründen, größere Einheiten kaufen zu. Jede dieser Veränderungen ist entweder ein Verlust oder eine offene Tür, je nachdem, ob Sie im entscheidenden Moment präsent sind. Ein Zuweiserstamm verhält sich wie ein Patientenstamm: Ohne Pflege schrumpft er langsam genug, dass es niemand bemerkt.

Gestalten lässt er sich an vier Punkten:

  • Ein klar erkennbares Behandlungsspektrum, damit Zuweiser wissen, welche Fälle bei Ihnen richtig sind
  • Nachvollziehbare Kommunikation zum Behandlungsverlauf, die beim Zuweiser ankommt
  • Ein Praxisauftritt, den ein Zahnarzt seinen eigenen Patienten ohne Zögern empfiehlt
  • Fachliche Präsenz gegenüber Kolleginnen und Kollegen

Zwei Zielgruppen, die sich unterschiedlich entscheiden

Bei Kindern und Jugendlichen suchen die Eltern. Sie vergleichen, lesen Bewertungen und achten auf Termintreue, Erreichbarkeit und darauf, ob sich ihr Kind in der Praxis wohlfühlen wird. Der Jugendliche selbst entscheidet nicht mit, er erlebt die Behandlung aber über Jahre und prägt, was Eltern später weitererzählen. Erwachsene mit Aligner-Interesse suchen dagegen selbst, vergleichen Preise offener und erwarten eine unmittelbare Terminmöglichkeit.

Das sind zwei getrennte Wege durch Ihre Website. Eine Startseite, die beide gleichzeitig ansprechen will, spricht keinen von beiden an.

Der Unterschied reicht bis in die Finanzierung. Für Kinder und Jugendliche zahlt die gesetzliche Kasse nur ab KIG-Stufe 3, und auch dann in der Regel die konventionelle Apparatur, während Aligner meist über eine Mehrkostenvereinbarung laufen. Für Erwachsene ist die kieferorthopädische Behandlung grundsätzlich eine reine Privatleistung. Das heißt: Die Elternzielgruppe braucht Orientierung im Erstattungsdschungel, die Erwachsenenzielgruppe braucht Preistransparenz und einen Grund, warum diese Investition bei Ihnen besser aufgehoben ist als beim günstigsten Anbieter. Zwei verschiedene Texte, nicht zwei Absätze desselben Textes.

Was im KFO-Marketing rechtlich gilt

Für kieferorthopädische Werbung gelten Heilmittelwerbegesetz, UWG und die Berufsordnung der zuständigen Zahnärztekammer. Sachliche, berufsbezogene Information ist erlaubt, anpreisende oder irreführende Werbung nicht. Praktisch heikel sind in der KFO vor allem drei Dinge: Vorher-Nachher-Darstellungen, Erfolgsversprechen zur Behandlungsdauer und Preisangaben ohne erkennbaren Bezugsrahmen. Dazu kommt bei minderjährigen Patienten die Einwilligung der Sorgeberechtigten für jede Bildnutzung.

Wir formulieren sachlich informierend und klären kritische Punkte vor der Produktion, nicht danach. Die verbindliche Auskunft im Einzelfall gibt Ihre Kammer.


 

Wie hilft praxiskom? 

Website

Wie wir aus Besuchern Patienten machen? Durch Individualität, Authentizität, Nutzerfreundlichkeit und einen modernen Auftritt. 

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Corporate identity

Ihre Praxis, Ihre Identität! Gemeinsam entwickeln wir ein einheitliches Erscheinungsbild, das Professionalität ausstrahlt, individuell ist und Vertrauen schafft.

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SEO

Gefunden werden, wo Patienten nach Ihnen suchen! Mit strategischer Suchmaschinenoptimierung verbessern wir Ihre Sichtbarkeit und Rankings auf Google.

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Social Media

Sichtbar, authentisch, nahbar! Wir decken mit Ihnen gemeinsam das Potenzial von Social Media auf und ebnen den Weg vom Follower zum Neupatienten. 

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Google Ads

Sofort sichtbar, gezielt wirksam! Mit bezahlten Anzeigen erreichen Sie genau die Patienten, die Sie suchen.

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Ergebnisse, die für sich sprechen.

Zufriedene Praxen. Messbare Erfolge.

Häufige Fragen

Lohnt sich Marketing, wenn meine Praxis ausgelastet ist?

Bei ausgelasteten KFO-Praxen geht es selten um mehr Fälle, sondern um die Zusammensetzung: mehr Erwachsenenbehandlungen, ein stabilerer Zuweiserstamm, weniger Terminausfälle – und in vielen Praxen vor allem um Personal.

Wie lange dauert es, bis wir etwas sehen?

Google Ads und Social Recruiting liefern innerhalb weniger Wochen belastbare Zahlen. SEO braucht realistisch drei bis sechs Monate. Der Zuweiserkanal folgt einer eigenen Logik: Dort wirkt Kommunikation langsamer, dafür länger.

Was ist bei Werbung für kieferorthopädische Leistungen erlaubt?

Das Heilmittelwerbegesetz und das zahnärztliche Berufsrecht setzen Grenzen, insbesondere bei Erfolgsversprechen, vergleichender Werbung und Vorher-Nachher-Darstellungen. Wir formulieren sachlich-informierend und stimmen kritische Punkte im Zweifel mit Ihnen ab.